Behandlungen

Was ist Trigger Osteopraktik nach Dr. Bauermeister

Der Trigger Osteopraktik liegen die Trigger - sprich Auslösepunkte - in der Muskulatur zugrunde. Ein Trigger ist eine dauerhaft verklebte, verdickte oder verkürzte Muskelfaser.
Durch sie verringert sich die Leistungsfähigkeit des Muskels. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge.

Bereits im Jahr 1843 beschrieb Froeriep schmerzhafte Punkte in den Muskeln. In den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die heute noch gültigen Triggerkarten erstellt. Maßgeblich waren Janett Travell und David Simons daran beteiligt. Prof. Mense (Uni Heidelberg) hat es 2006 erstmals geschafft eine Muskelverkürzung experimentell zu erzeugen und darzustellen.

Der typische Trigger Schmerz - auch Ausstrahlungs-Schmerz genannt - entsteht durch eine neurogene, nicht bakterielle Entzündung bei der Substanz P (aus dem englischen Wort "Pain" zu deutsch "Schmerz") ausgeschüttet wird.

Ist die neurologische Situation abgeklärt, sind aber keine ausreichenden Erklärungen für die bestehenden Schmerzen zu finden, sollte an Triggerpunkte als mögliche Auslöser der Beschwerden gedacht werden.

Muskeltrigger und Schmerz liegen oft bis zu einem Meter voneinander entfernt, also dort wo sie als Schmerzauslöser nicht vermutet werden. Lokalbehandlung mit heutigen Mitteln ist daher oft nur kurzfristig und sehr ernüchternd für den schmerzbehafteten Menschen. So ist es keine Seltenheit, dass Trigger und Verklebungen im Gesäßmuskel Schmerzen im Kniebereich, Wade, Fuß oder Rücken auslösen.
Diese Erkenntnisse sind schon seit Jahren in der Triggermedizin bekannt.

Oder können Sie sich vorstellen, dass zum Beispiel triggerbehaftete
Gesäßmuskeln Migräne hervorrufen?

Was sind die Ursachen von Triggerpunkten?

• Stress
• Unfälle
• Statikprobleme / unterschiedlich lange Beine / Beckenschiefstände
• Operationen
• Sportverletzungen
• Lebensbedingte und psychische Faktoren
• Ernährungsbedingte Faktoren (Übersäuerung)

Wie wird behandelt?

Herr Dr. Wolfgang Bauermeister entwickelte in seiner Zeit als Arzt in den USA die sogenannte Trigger Osteopraktik Therapie. Sie versteht sich als ganzheitliches Behandlungskonzept innerhalb der Triggermedizin. Die Trigger Osteopraktik ist ursachenauflösend und kann so dem Patienten eine dauerhafte Besserung seiner Beschwerden bieten.

Die Trigger Osteopraktik verzichtet auf Medikamente und Spritzen.

Am Anfang jeder Behandlungsserie steht eine ausführliche Untersuchung des gesamten Bewegungsapparates sowie die gezielte Anamnese des Patienten. Voraussetzung ist eine Spezialausbildung zum Fachtherapeuten für Triggermedizin nach Dr. Bauermeister sowie Spezialwinkelmesser zur Durchführung einer gezielten Untersuchung.

Je nach Untersuchung kommen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zum Einsatz:

- TPO = Trigger Punkt Osteopraktik

Hierbei such der Fachtherapeut für Triggermedizin mit einem
Spezialgerät den Körper nach Triggerpunkten ab und behandelt
im Anschluss mit Spezialtechniken unter Anwendung von Druck.

- TST / TSO = Trigger Stoßwellen Therapie / Trigger Stoßwellen Osteopraktik

Dr. Bauermeister beobachtete, dass Patienten, die
Stoßwellentherapie zur Beseitigung von Nierensteinen
bekamen, im Anschluss keine Rückenschmerzen mehr hatten.
Das war die Geburtsstunde der Trigger Stoßwellen Therapie.
Dr. Bauermeister entwickelte fortan diese Behandlungsmethode
weiter.

Wie funktioniert Stoßwellentherapie?

• Die Stoßwelle ist eine Art Ultraschall und ist somit das
physikalische Phänomen Schall. Also, keine Chemie oder
Elektrizität.
• Mitte der 90er Jahre kam das erste mobile Stoßwellengerät auf
den Markt. Es war der SWISS-Dolor-Clast.
• Die klassischen Indikationen der Stoßwellenbehandlung sind:
Fersensporn, Tennisellbogen, Kalkschulter und
Kniescheibenerkrankungen.

Dr. Bauermeister erweiterte das Spektrum von Stoßwellengeräten
noch weiter, um schmerzhafte Triggerpunkte - also Muskeln - und
deren Schmerzareale zu behandeln.
Der von Dr. Bauermeister ausgebildete Fachtherapeut ist somit
im Stande verschiedenste Schmerzzustände erfolgreich zu
beheben und Bewegungseinschränkungen aufzulösen.