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Übersäuerung

Ich habe Schmerzen - Bin ich sauer?

Chronische Schmerzen sind zermürbend, machen einen mürrisch und sauer. Sauer ist nicht nur die Seele, sondern der Schmerz ist oft Ausdruck einer Übersäuerung der Muskeln und des Bindegewebes.

Was sich wie eine Wortspielerei anhört, hat, so Dr. Wolfgang Bauermeister, einen tieferen Sinn, der für die Entstehung und die Behandlung von chronischen Schmerzen von Bedeutung ist. Trigger – die häufigsten Auslöser von Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates – sind Muskelknoten, in denen eine Übersäuerung des Gewebes herrscht. Gelingt es, diese zu beseitigen, können so selbst hartnäckigste Schmerzen behandelt werden. Durch die neuartige TRIGGOsan Micro Alkalisierung (TMA) und die Trigger-Stoßwellen-Therapie ist das jetzt möglich.

Welche Bedeutung die Gewebsübersäuerung haben kann, wurde durch Untersuchungen von Muskeltriggern deutlich. Normales Muskelgewebe hatte einen pH-Wert (Messgröße für Säurestärke) von 6,1. Im aktiven-schmerzauslösenden-Triggerpunkt lag er dagegen stark erniedrigt bei 4,3. Nach einer Triggerbehandlung normalisierte sich der pH-Wert sofort. PH-Wert-Abweichungen, wie sie im Triggerpunkt gemessen wurden, verursachen zwangsläufig Veränderungen des Gewebes und führen zu Entzündungsreaktionen. Ist der Körper mit Säuren überlastet, reagiert er mit einer Verhärtung (Gelosierung). Der Begriff Myogelose (Muskelverhärtung, Trigger) verdeutlicht was passiert, wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist überschüssige Säuren in Form von Kohlendioxid (CO2) über die Lunge abzuatmen und über die Niere auszuscheiden. Das Muskel- und Bindegewebe wird hart und die Haut kann Cellulitis entwickeln, was gehäuft bei Frauen auftritt. Wird das Gewebe mit der Trigger-Osteopraktik durch Stoßwellen behandelt, wird es weicher und die Schmerzen verschwinden.
Jahrelang versuchte Dr. Bauermeister erfolglos die Übersäuerung durch Basen-Mittel zu behandeln. Auf einer Vortragsreise in den USA 2004 erfuhr er über die positive Wirkung von frequenzspezifischen Microströmen zur Schmerzbehandlung. Die Menge von im Blut zirkulierenden schmerzauslösenden Substanzen konnte verringert werden und sogar einige Triggerpunkte lösten sich auf. Sofort begann er frequenzspezifische Microströme einzusetzen und um die Wirkung zu steigern, rieb er zusätzlich den gesamten Körper mit einem basischen Gel ein und legte ihn in feuchte basische Wickel. Innerhalb der Einwirkungszeit von 50 Minuten laufen verschiedene Stimulationsprogramme mit unterschiedlichen Frequenzen ab, die auf Gewebe und Organe wirken.
Übersäuerung - Triggerpunkte Jeder Mensch entwickelt Triggerpunkte - die Quelle chronischer Schmerzen - und fast jeder Mensch speichert dauerhaft Protonen (H+) in den Muskeln und im Bindegewebe als Zeichen einer Übersäuerung.
Das Gewebe verhärtet und wird anfällig für Entzündungsreaktionen. Gelingt es, die Übersäuerung zu beseitigen, verschwinden die Triggerpunkte. Die überreizten Schmerzfasern erholen sich und selbst hartnäckigste chronische Schmerzen werden gelindert. Um nicht den ganzen Körper mit Stoßwellen behandeln zu müssen, empfehle ich eine Schnellentsäuerung: die TRIGGOsan Micro Alkalisierung (TMA).

Die Praxis für Physiotherapie David Lindner bietet ambulante Kuren mit großem Erfolg bei Rückenschmerzen, Gelenk-, Nacken-, Schulter- und Armschmerzen sowie Ischias- und Bandscheibenproblemen an.
“Obwohl ich anfangs sehr kritisch war, musste ich erleben, dass die Untersuchungen meiner Kollegen in den USA tatsächlich fundiert waren” sagt Dr. Bauermeister. Der Patient verspürt eine Tiefenentspannung und eine intensive Erwärmung seines Körpers. Ein großer Teil der in den Triggerpunkten und dem Bindegewebe abgespeicherten Übersäuerung kann so beseitigt werden. Patienten erleben eine gesteigerte Nierenfunktion und verspüren nach 3 bis 6 Behandlungen eine Besserung ihrer körperlichen und
seelischen Leistungsfähigkeit. Sportler beschreiben eine nicht gekannte Steigerung ihrer Kraft und Ausdauer. Bei der parallel durchgeführten Trigger - Stoßwellen-Therapie (TST) beobachtet Bauermeister eine deutliche Verstärkung der Wirkung und schneller einsetzende Behandlungserfolge. Wie viele Alkalisierungsbehandlungen insgesamt erforderlich sind, hängt von der Schwere der Erkrankung ab.
In der Praxis für Physiotherapie David Lindner ist diese kombinierte Behandlungsform inzwischen ein fester Bestandteil der Trigger-Osteopraktik geworden.
14.09.2010

Bandscheibenvorfall

Beispiel für einen Schmerz der durch die schwarz gekennzeichneten Triggerpunkte verursacht wird. Diese können ähnlich denen eines Bandscheibenvorfalls in der Lendenwirbelsäule sein.

Was ist das?

Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man die plötzliche oder langsam zunehmende Verlagerung, bzw. den Austritt von Gewebe des Nucleus pulposus (Gallertkern der Bandscheibe) einer Bandscheibe nach hinten in den Rückenmarkskanal (Spinalkanal) oder hinten-seitlich (Nervenwurzel). Hierbei kann es durch Druck auf Nervenwurzeln zu Schmerzen, Lähmungen und / oder Gefühlsstörungen kommen.

Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) treten wesentlich häufiger auf als Bandscheibenvorfälle im Bereich der Halswirbelsäule (HWS).

Symptome:

Starke Schmerzen mit Ausstrahlung in Arm oder Bein

Gefühlsstörungen wie Ameisenlaufen, Kribbeln oder Taubheit

Kraftdefizit oder Lähmung von Muskeln

Was ist zu tun?

Nach einer ärztlichen Diagnostik wird je nach Schwere des Vorfalls eine operative bzw. konservative Behandlung eingeleitet. Wenn keine Störungen der Blase oder des Mastdarmes vorliegen oder starke Lähmungen vorhanden sind, wird in der Regel eine konservative Behandlung eingeleitet. Diese beinhaltet im Normalfall eine medikamentöse Behandlung und Physiotherpie bzw. physikalische Behandlungen.

Welche Rolle spielen die Trigger Punkte bei dieses Erkrankung?

Bandscheibenvorfälle können auch symptomlos verlaufen. Man spricht hier von stummen Vorfällen.

Triggerpunkte ( lokale Muskelschmerzauslöser ) können die selben Schmerzen und Gefühlstörungen hervorrufen wie bei einem echten Bandscheibenvorfall.

Das bedeutet also, das Patienten über Schmerzen klagen, die ähnlich denen eines Bandscheibenvorfalls sind, letzlich jedoch von Triggerpunkten verursacht werden.

Deshalb ist es sehr wichtig, auch wenn ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert worden ist beispielsweise durch ein MRT, abzuklären, ob aktive Triggerpunkte in der betroffenen Muskulatur zu finden sind.

Hierfür muss der Patient an einen speziell dafür ausgebildeten Triggerspezialsiten durch einen Haus- oder Facharzt überwiesen werden. Dieser kann dann gezielt untersuchen und die Triggerpunkt gegebenenfalls gezielt beseitigen.

Nach einer erfolgreichen Behandlung der schmerzauslösenden Punkte ist eine gezielte Kräftigung der betroffenen Muskulatur wichtig. Diese sollte auch dauerhaft von den Patienten fortgesetzt werden.

Beispiel für einen Schmerz der durch die schwarz gekennzeichneten Triggerpunkte verursacht wird. Diese können ähnlich denen eines Bandscheibenvorfalls in der Lendenwirbelsäule sein.

15.07.2010